Hilfe bei hersteller von Ersatzteilen und bauplänen

Alles Andere was mit dem 626 GE zutun hat

Hilfe bei hersteller von Ersatzteilen und bauplänen

Beitragvon Sven 2607 » Di 5. Nov 2019, 20:36

Hallo habe demnächst vor meinen Mazda zu restaurieren
Also Motor könnt ihr mir ersatzteilhersteller oder schops empfehlen geht um Dichtungen und Filter Riemen und co
Wäre auch schön wenn ihr mir auch Baupläne, oder wo ich sowas her bekommen könnte, geben könntet
Sven 2607
 
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Re: Hilfe bei hersteller von Ersatzteilen und bauplänen

Beitragvon Kampfkuchen » Di 5. Nov 2019, 23:30

Dichtungen würde ich nur noch bei Mazda direkt bestellen. Habe nur Markenhersteller genommen und bekannte Zulieferer, aber irgendwie war es oft nicht das Wahre. Die Dichtungen bei Mazda sind teils sogar günstiger als im Zubehör (Vergleich: Ventildeckeldichtung Victor Reinz kam ca. 25€, bei Mazda 20€).

Bei Filtern ist es nicht so dramatisch, klassische Marken: Hengst, MANN.

Riemen: Continental, klare Sache. Kostet n Taler mehr, aber darüber würde ich nicht streiten.

Zündkerzen und Leitungen: NGK, kein Bosch.

Für den 2.0er hab ich ein Werkstatthandbuch, das bezieht sich aber auf 95/96er Baujahr. Mechanisch passt das aber zu 99%, das wichtigste für dich ist definitiv dabei. Elektrik ist anders.

Bei den meisten Sachen können wir dir hier aber auch helfen. Gerade qwertzo hat schon einige 2.0er zerlegt. Den 2.5er kenne ich auch bald innen- und auswendig, beim 2.0er unterscheidet sich auch nur der Motor und ein paar Details.

Was willst du alles machen? Nur Motor oder auch Fahrwerk etc? Erfahrung? Je nach dem wie hoch dein Erfahrungsstand ist, kann ich dir einige Tipps geben, was ich beim Restaurieren meines Mazdas falsch gemacht habe oder was ich gelernt habe, worauf unbedingt zu achten ist. Vielleicht sparst du dir diese Fehler dann.
Bist du dir über den Kostenaufwand im Klaren, den du angehst? Wenn du wirklich alles machen willst, bist du lange lange im vierstelligen Bereich. Das solltest du auf jeden Fall bedenken, ob es dir das wert ist. Für mich war es damals klar, aber den Stress und das Geld, was ich verbrannt habe, lassen mich im Nachhinein zweifeln ob ich es wieder tun würde. Für ein Alltagsauto lohnt der Stress nicht. Hat 6 Monate gedauert bis mir jemand rein fuhr, da blutet das Herz mehr als irgendjemand je nachvollziehen kann. Und dann bekommst du 1000€ von der gegnerischen Versicherung :cry:

Ich hab dein Thema mal verschoben, da die Plauderecke für alles ist, was nicht den GE betrifft.
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Re: Hilfe bei hersteller von Ersatzteilen und bauplänen

Beitragvon qwertzo » Mi 6. Nov 2019, 01:00

Hey, wenn du mit dem Restaurieren versuchst dein Motorproblem in den Griff zu bekommen ist das etwas der falsche Ansatz.
Mein 2.0er hatte damals auch Qualm und ähnliche Symtome wie deiner.
Ich wusste aber das er 1Liter 10W40 auf 200km verbrannt hat, mein Kühlwasser Öl Schwarz war und ich ein Ventil weggebrannt hatte.
Somit war klar, der Motor muss raus, zerlegt, überarbeitet und wieder zusammengebaut werden. Das hab ich selbst gemacht bis auf das Überarbeiten lassen.
Summe des Spaßes waren ca. 3-4000€, musste auch einige Spezielle Werkzeuge anschaffen.

Nach 10000km ging das Problem wieder los und ich hab auf den V6 2.5er Umgebaut. Ab da hatte ich dann Ruhe.

Ich will dir natürlich nicht den Spaß daran verderben einen Motor selbst zu zerlegen. Aber sei der der Folgen bewusst, den das wird teuer und dauert gut 4-6 Wochen wenn du schnell bist.
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Nein ich sammel keine GE ich bin nur ein Messi... :D
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Re: Hilfe bei hersteller von Ersatzteilen und bauplänen

Beitragvon Sven 2607 » Mi 6. Nov 2019, 02:52

Es geht eigentlich nur um einen zahnriemen Wechsel aber mein gute Onkel war leider so nett und hat das defekte flexrohr durch ein starre tohr ersetzt wodurch ich davon ausgehe das der abgaskrümmer was abbekommen hat desweiteren hat er jetzt fast 300000km auf dem Tacho und ich habe leider keine Information über den letzten service/Inspektion zudem ist die kupplung bald durch die Drosselklappe ist verdreckt, das Gaspedal harkt, und das wird sich aber noch zeigen, durch eine kommpressionsprüfung von einer Werkstatt,
Ob ich überhaupt noch was mache oder ob es sich lohnt noch was zu machen. Die reperatur wird finanziert da mir vor kurzem einer reingefahren ist und ich von der Versicherung 1200 € bekomme er soll nur technisch 100% sein das äußere ist mir recht egal deswegen mache ich die Beulen auch nicht raus. Geht nur um die Technik also Motor.
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Re: Hilfe bei hersteller von Ersatzteilen und bauplänen

Beitragvon Kampfkuchen » Mi 6. Nov 2019, 18:37

qwertzo hat geschrieben:Hey, wenn du mit dem Restaurieren versuchst dein Motorproblem in den Griff zu bekommen ist das etwas der falsche Ansatz.

Eigentlich ist eine Instandsetzung genau der richtige Weg?

qwertzo hat geschrieben:Nach 10000km ging das Problem wieder los und ich hab auf den V6 2.5er Umgebaut. Ab da hatte ich dann Ruhe.

Dann hast du aber was übersehen (Risse im Zylinder zb) oder nicht sauber gearbeitet. Ansonsten gibt es keine Gründe warum nach einer Instandsetzung der Motor wieder kaputt geht.

qwertzo hat geschrieben:Summe des Spaßes waren ca. 3-4000€, musste auch einige Spezielle Werkzeuge anschaffen.

Wtf? Ich hab beim V6 - und weiß Gott, da sind viel mehr und teurere Teile - für Dichtungen und Ersatzteile ca. 800€ gelöhnt. Hätte ich alle Ventilsitze schleifen lassen, die Zylinder hohnen und den Kopf planen lassen wäre ich bei ca. 500-800€ drauf gewesen. Kupplung kam 300€, was zur Hölle war da so teuer bei dir?

qwertzo hat geschrieben:ch will dir natürlich nicht den Spaß daran verderben einen Motor selbst zu zerlegen. Aber sei der der Folgen bewusst, den das wird teuer und dauert gut 4-6 Wochen wenn du schnell bist.

Kann ich so unterschreiben. Motor raus und überholen kann man auch in einer Woche machen, aber da sollte man schon wissen was man tut. Teuer in jedem Fall.

Sven 2607 hat geschrieben:Es geht eigentlich nur um einen zahnriemen Wechsel aber mein gute Onkel war leider so nett und hat das defekte flexrohr durch ein starre tohr ersetzt

Wir brauchen definitiv einen Facepalm-Smiley.
Den Krümmer sollte das nicht unbedingt interessieren. Das hört man aber auch (ist dann eben sehr laut und klingt wie ein altes Muscle-Car in billig). Aber das Flexrohr muss wieder her. Leider ist das ein sensibles Thema. Das Rohr + Flexrohr bei Mazda kostet ca. 400€. Dann gibt es Zubehörflexrohre zum einschweißen. Aber das muss - zumindest fixiert - passieren, wenn das Rohr eingebaut ist. Andernfalls ist nicht sichergestellt, dass das Flexrohr am Ende nicht unter Spannung steht bzw auf Zug hängt.

Sven 2607 hat geschrieben:Die reperatur wird finanziert da mir vor kurzem einer reingefahren ist und ich von der Versicherung 1200 € bekomme

Damit kommst du nicht weit... Wie gesagt, wenn du Motor und Fahrwerk überholst bist du bei 4000-5000€ locker fluffig. Man kann viel sparen indem man die Teile bloß überarbeitet/aufbereitet. Aber das setzt voraus, dass sie nicht zu vergammelt sind. Und gerade die Gummilager sind da ein ziemliches Problem bei dem alter. Die bekommt man nur schwer einzeln und tauschen ist auch scheiße. Die Lenker komplett tauschen ist eine finanzielle Katastrophe.

Wenn du den Motor ausbaust und zerlegst empfiehlt es sich gleich mehr zu machen, aber ich würde hier die Kirche im Dorf lassen. Du musst nicht jedes Lager tauschen. Besonders das Tauschen der Pleuellager kann schon nerven, da du dann hier auch alle Schrauben neu brauchst (es sind Dehnschrauben und nach einmaliger Verwendung empfiehlt sich immer ein Austausch).
Wenn du dir zutraust alles selbst zu machen sparst du auch sehr viel. Aber du solltest dir im Klaren sein, dass es sein kann, dass das Auto länger steht als geplant. Es kann immer was schief gehen.

Wärst du ein Jahr früher gekommen, hätte ich dir einen 2.0er Motor spendiert mit 97.000km. Den wollte keiner haben.
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